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Sardinien ist die zweitgrößte Insel
im Mittelmeerraum und gliedert sich in verschiedenen Gebirgszügen, Hügeln und kleinen Hochebenen. Die Küsten sind wild und steinig, unterbrochen von wunderbaren Stränden aus feinem Sand und unzähligen Buchten. Die Küstenlandschaft gehört zu den schönsten der Welt. Zahlreiche kleine, bezaubernde Inseln liegen verstreut vor den Küsten. D.H. Lawrence fühlte sich von Sardinien inspiriert und widmete der Insel
sein Werk "Das Meer und Sardinien", wo er schreibt: "Sardinien ist jenseits von Zeit und Geschichte". Seine Beschreibung fängt genau die Stimmung ein, die alle Besucher Sardiniens spüren: das Gefühl an einem Ort zu sein, wo die Schönheit der Natur, das klare, smaragdgrüne Meer, die ehrliche Art der Einwohner, die exquisite heimische Küche, die alten Traditionen als einzigartiger Ausdruck der sardischen
Kultur sich niemals verändern werden. Phönizier, Kartager, Römer, Araber, Byzantiner und Spanier kamen in aufeinander folgenden Epochen auf die Insel, wo sie Spuren ihrer Zivilisation hinterließen, welche die heimische Kultur beeinflusste und in dieser assimiliert, reinterpretiert und integriert wurde. Das geographische Herz Sardiniens ist die Region um das Gennargentu Gebirge (jetzt ein wunderschöner
Nationalpark), für Fremde immer unzugänglich gewesen. Diese vielen Facetten verleihen dem Urlaub in Sardinien ein einzigartiges und originelles Flair. Der Besucher fühlt sich beruhigt von diesem Gefühl der Unveränderbarkeit, als ob hier sogar in den Gegenden mit den modernsten Bauten der Insel alles authentischer, ehrlicher sei als sonstwo. So ist es in Cagliari genauso wie in Nuoro, Sassari, Oristano oder
an der Costa Smeralda, und zwar unabhängig davon, ob der Besucher nun das phantastische Meer genießt, ein Museum besichtigt, das Rätsel der Nuraghi studiert, oder ob er ein leckeres lokales Gericht verkostet, wird er sich immer rundum wohlfühlen.
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